Gartenkalender

Der Höfkes-Gartenkalender

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Wichtige Termine im Jahreslauf

Mittwoch, 1. August

Große und kleine Stauden (Gärtner-Begriff für Blütenpflanzen, die wieder aus der Wurzel ausschlagen), die im Frühjahr oder ersten Teil des Sommers geblüht haben, können ab August geteilt werden. Beim Teilen ist darauf zu achten, dass man die Pflanze möglichst nicht oder nur wenig verletzt. Mit einer mehrzackigen Grabegabel geht das Teilen deutlich schonender, man kann dazu aber auch einen Spaten nehmen. Weniger verletzte bzw. geschädigte Pflanzen wachsen nach dem Umsetzen deutlich schneller und robuster wieder an. Im Sommer ist das Wässern der geteilten und umgesetzten Stauden wichtig, da diese nach dem Teilungsstress genügend Energie aus dem Wasser ziehen können. Auch bei Regen genügend wässern! Im August können auch bereits klassische Herbststauden gepflanzt werden. So lässt sich der blühende Sommer stimmungsvoll im heimischen Garten verlängern.

Mittwoch, 4. Juli

Den Garten richtig zu gießen und zu bewässern klingt einfach, ist es aber nicht ganz. Wer zum Beispiel nach einem Regenschauer darauf verzichtet Blumen, Pflanzen und Sträucher zu gießen, liegt falsch. Meist reicht die niedergegangene Regenmenge für die Pflanzen nicht aus und dringt vor allem nicht an alle relevanten Stellen vor. Eine Grundregel im Sommer lautet: Nicht zwingend muss jeden Tag muss gegossen werden, dafür aber ausreichend und an den richtigen Stellen. in extrem trockenen Sommer findet das Wasser auf ausgetrockneten Beeten und Böden nicht den Weg ins Erdreich und kann so auch nicht für die notwendige Flüssigkeitszufuhr sorgen. Hier hilft die Böden von zeit zu Zeit aufzulockern. Entsprechend kann das Wasser versickern und die tieferliegenden Wurzeln erreichen.

Tipp: Wer mit einem Gartenschlauch wässert, erreicht nur die Oberflächen. Mit einer Kanne, die einen weicheren Strahl hat, versorgt man die Pflanze schonend. Zwei Gießkannen pro Quadratmeter sind optimal. Unbedingt das Wässern in der Mittagssonne vermeiden: Die Pflanzen und Blätter könnten einen Sonnenbrand erleiden.

Montag, 4. Juni

Besondere Aufmerksamkeit benötigen Anfang Juni die Rhododendren: Die verblühten Blüten sollten, genau wie überflüssige Triebe, konsequent aus den Pflanzen entfernt werden, damit der Strauch seine ganze Energie in den Neuaustrieb der Bütenknospen geben kann. Zudem sieht der Garten und das Beet so deutlich schöner und gepflegter aus. Auch wenn es viel Zeit und Mühen kostet: Es lohnt sich! Gleiches gilt für die Pfingstrosen, die ebenfalls Anfang Juni verblüht sind. Die gefallenen Blütenblätter am besten auch von den Rasenflächen entfernen, denn feuchte und evtl. faulende Blütenblätter können den Rasen nachhaltig schädigen. Die alten Blüten sollten behutsam mit der Hand abgeknickt und entfernt werden. Aber Vorsicht: Direkt unter der bestehenden Blüte liegen die zarten neuen Triebe. Diese dürfen nicht beschädigt oder abgerissen werden.

Samstag, 2. Juni

Eine Hecke als grünes Band entlang des Gartens oder Grundstücks ist eine optisch schöne Sache und der perfekte Schutz Ihrer Privatsphäre. Wie bei allen anderen Bereichen des Gartens, sollten Sie auch Ihre Hecke regelmäßig pflegen. Ohne diese bleibt die Hecke nicht dicht im Wuchs und nicht in Form. Beide Formen der Schnitte, Erhalt- und Formschnitt, können und sollten zu verschiedenen Jahreszeiten vorgenommen werden.  Den Erhaltungsschnitt macht man im (zeitigen) Frühjahr, spätestens Anfang Mai, so fördert man den dichten Austrieb. Am besten nicht bei voller Sonne schneiden, denn diese schadet den Schnittkanten und den ersten, zarten Austrieben. Ende Juni können nach Beendigung des Neuaustriebs dann die Formschnitte folgen. Tipp: Denken Sie an die Heckenbewohner und checken Sie vor dem Schnitt das Blätter- und Buschwerk auf Tiere und Nester.

Donnerstag, 10. Mai

Durch die steigenden Temperaturen und die wohlige Wärme entwickeln sich die Pflanzen und Sträucher im Wonnemonat Mai sehr schnell. Wer die Garten-Bewohner an einen anderen Ort positionieren möchte, sollte dies bis Mitte Mai getan haben. Sommergrüne Gehölze sollte man hingegen erst im Herbst umpflanzen, damit diese in den warmen Monaten mit voller Kraft und Schönheit den Garten bereichern. Unser Tipp: Wer trotzdem eine Umpflanzung vornehmen möchte, sollte die Neutriebe zurückschneiden – direkt vor oder nach dem Umsetzen. So kann sich die Pflanze neu entwickeln. Generell gilt: Bis spätestens Mitte Mai sollten alle Gehölze umgesetzt sein, damit diese keinen Schaden nehmen und noch die Frühjahrsfeuchte mit in den Sommerwuchs umsetzen können.

Donnerstag, 3. Mai

Wer dauerhaft Freude an seinem Rasen haben möchte, sollte schon ein wenig Arbeit in diesen investieren. Es lohnt sich, wenn man den Rasen wöchentlich mäht, denn so können die Gräser von der Basis aus nachwachsen. Die optimale Schnitthöhe liegt bei 4 bis 4,5 Zentimetern. So verbleibt genügend Masse an den Gräsern für den starken Nachwuchs. Wer den Rasen selten schneidet, riskiert, dass dieser vermoost und dass sich das Unkraut mehr und mehr durchsetzt. In den warmen Monaten und bei trockener Witterung sollte die Rasenfläche mindestens einmal pro Woche intensiv gewässert werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Baumschule Höfkes